![]() Gallowayzüchterstammtisch Marsch, Geest und Heide |
| ||
| Der Stammtisch |
| Gallowayinfos |
| Stammtischgeschichte |
| Stammtischtermine |
| Aktuelles |
| Kontakt |
| Wissenswertes |
| Haftungsausschluß |
| Links |
|
Sie
suchen die aktuelleren Berichte? 42. Stammtisch am 7. September 2008 bei Adi Wiese in Reindorf, Nähe Buchholz / Nordheide Zum 42. Stammtisch der Gallowayzüchter "Marsch, Geest und Heide" trafen am 7.9.2008 dreiunddreissig interessierte Gallowayzüchter zusammen. Begrüßung und erste Gespräche fanden bei einer kleinen Bewirtung mit Kaffee und Kuchen vor der Weide von Adi Wiese in Reindorf (Nähe Buchholz / Nordheide) statt. Auch dieses Mal konnten wir erfreut zwei neue Züchter in unserem Kreis willkommen heißen. Wir bekamen von Herrn Wiese als erstes drei wunderschöne Färsen vorgestellt, danach gingen wir zur ca. 100 Meter entfernt liegenden Sommerweide. Hier konnten wir sechs Mutterkühe, alle mit Kalb bei Fuß und den Zuchtbullen bewundern. Neben der hervorragenden Kondition war besonders die Ruhe der Tiere auf dieser sehr schönen Weide mit vereinzeltem Baumbestand recht beeindruckend. Nach
dieser Herdenbesichtigung ging es ins Gasthaus Lohmann, Buchholz-Holm.
Dort wurde zunächst von Herrn Dr. Bertram Prior einiges Organisatorisches
(Vorbereitung des Advents-Stammtisches, Zukunft dieser Internetseite)
zur Diskussion gestellt. Frau Prior - also ich höchstselbst - möchte
diese Internetseite in Zukunft nicht mehr betreuen, da ich mich zum
einen weitgehend aus der Gallowayhaltung zurückgezogen habe und
zum anderen hier bei uns zu Hause nach wie vor kein DSL möglich
ist. Von daher ist die Betreuung einer Website sehr mühsam geworden.
Gerne hätte ich diese Seite mittlerweile etwas "moderner"
gestaltet, aber das ist mir unter diesen Umständen nicht möglich.
So wie es aussieht, wird sich im Laufe des Jahres 2009 jemand anderes
dazu bereit erklären. Nach
den Ausführungen von Herrn Dr. Prior machte Herr Georg Menke, 1.
Vorsitzender des Bundesverbandes der Gallowayzüchter (BDG), auf
einige Werbemöglichkeiten aufmerksam, die der BDG uns Zuchtbetrieben
bietet, so sind zum einen die Preise für ein Inserat im Galloway-Journal
erheblich gesenkt worden, zum anderen kann eine Betriebs-Visitenkarte
auf einer Landkarte, welche auf der EURO-Tier (Große Tierschau
im November in Hannover) präsentiert wird, platziert werden. Weitere
Aktivitäten des BDG sind in nächster Zeit eine Richterschulung
im Oktober. Dr.
Bertram Prior
Die Fotos sind von Hans-Dieter Frank, Bösel, zur Verfügung gestellt worden, vielen Dank dafür. Niedersächsischer
Gallowaytag am 24. Mai 2008 So
wie vor 2 Jahren zur Jahres-Mitgliederversammlung das Winterwetter,
so ließ auch diesmal das Sommerwetter zum niedersächsischen
Gallowaytag am 24. Mai 2008 auf dem Münchhof in Estebrügge
bei Jork im Alten Land keine Wünsche offen. Nach fast 10 Jahren
Pause, wurde dieser Tag - von der MASTERRIND organisiert - durchgeführt.
Unser stets gut besuchter Stammtisch hatte sein Frühjahrstreffen
ebenfalls auf diesen Termin gelegt. Wilhelm Braack erzählte den interessierten Besuchern über die Ideen, die hinter diesem Projekt stehen. Am Anfang stand eine Besatzdichte von 0,5 Tieren pro ha, die jetzt bei ca. 0,7 Tieren pro ha liegt, da der Bewuchs der Weidelandschaft nicht in dem gewünschten Gleichgewicht blieb. Er erzählte über Herdenmanagement und Probleme des Verwilderns auf solch großen Flächen, wenn sich der verantwortliche Züchter nicht häufig genug bei den Tieren aufhält. Die Besonderheiten der Haltung von Mutterkühen und Bullen auf den fetten Marschböden einerseits, andererseits die Färsen hier im Naturreservat, wurden klar und deutlich angesprochen. So wie es normal ist, dass die Tiere auf den Marschwiesen im Winter von Heu und Grassilage leben, ist es hier normal, dass die Tiere auch den Winter über von dem Bewuchs der Fläche leben. Im vergangen Winter wurden ganze 6 Quader-Großballen Heu für die 30 Tiere zugefüttert. Die Besucher konnten sich davon überzeugen, dass sich die Tiere in bester Kondition befanden.
Die
Ausführungen über die Fleischvermarktung des Münchhofes
am Rande der Millionenstadt Hamburg stießen auf großes Interesse.
In "gammeligen Zeiten" ist es immer mehr Fleischkonsumenten
nicht mehr egal, wo ihre Nahrung herkommt und wie sie produziert wird.
Wilhelm Braack unterstrich die Wichtigkeit von Transparenz um Vertrauen
zu schaffen von Anfang an. Mit Voranmeldung erhalten seine Kunden Ihr
Fleischpaket. Die Menge beginnt beim 15-Kilo-Mischpaket für 11,50
Euro pro Kilo. Es besteht unter anderem aus Roulade, Braten, Steak,
Roastbeef, Filet, Hack und Suppenfleisch und entspricht 1/16 Rind. Neue
Kunden werden durch Mundpropaganda und durch Besuche auf den Märkten
der Umgebung gewonnen, wo Galloway-Bratwurst verkauft wird.
Torsten
Kirstein von der MASTERRIND begrüßte noch einmal die hier
wartenden neuen Gäste. Dr. Bertram Prior informierte über
unseren Stammtisch und lud alle Gallowayzüchter zu den regelmäßigen
Treffen ein. Der BDG-Vorstand sprach über die aktuelle Situation
und über mittelfristige Vorhaben. Bei dem Aufruf nach Mithilfe
für die Vorstandsarbeit meldete sich spontan Wolfgang Ziegler,
der Ehemann unserer Züchterkollegin Erika Ziegler mit der Zusage,
einen reisefähigen Präsentationstisch für die BDG-Werbematerialien
zu bauen, herzlichen Dank!
Alles
in allem eine überaus gelungene Veranstaltung, die nicht zu lange
auf eine Wiederholung warten sollte. Ganderkesee,
den 29. Mai 2008 Stammtisch am 16. März 2008 bei Familie Michaelis in Rätzingen (Welsh-Black-Züchter) Der Einladung zum 40. Stammtisch (übrigens im 10. Jahr seines Bestehens) waren 27 Gallowayzüchter und -freunde gefolgt. Nachdem wir uns auf dem Hof von Rudolf Michaelis in Rätzingen gesammelt hatten, verteilten wir uns auf die geländegängigen Autos - jetzt ist mir einleuchtend, warum man als Gallowayhalter unbedingt ein Allradfahrzeug fahren muss, denn unsere Fahrt zu den ca. 5 km entfernten Weiden führte durch solch tiefe Matschwege, daß selbst diese Gefährte ihr Bestes geben mußten. Dem Wetter zum Trotz - alle kamen durch und zogen die Regenkapuze etwas tiefer in die Stirn, Stiefel hatte sowieso jeder an, denn Petrus hatte uns in diesem verregneten Frühling nach dem verregneten Winter natürlich einen verregneten Sonntag zugewiesen. So besichtigten wir also die Herde der Mutterkühe mit Kalb bei Fuß, ca. 40 Tiere von Rudolf Michaelis, der sein Winterweide-Konzept erläuterte: Er stellt seine Tiere im Winter auf Flächen, wo im Sommer geackert wird und die einen sehr leichten, wasserdurchlässigen Boden (unter 20 Bodenpunkte) haben. So war auch dieses Stück, wo im Sommer Kartoffeln angebaut wurden, trotz der nassen Witterung erstaunlich trocken. Die Futterraufen werden ca. wöchentlich versetzt, so dass auch dieser Bereich nicht vermatscht. Neben den Futterraufen sah man große Misthaufen und Strohschütten - Bereiche, wo sich die Tiere, von unten warm und trocken, sehr gut ablegen können. Diese Art der Winterhaltung hat sehr viel für sich; auch wenn wir Gallowayhalter in der Regel nur Grünland bewirtschaften, kann man ja vielleicht mit einem Bauern in der Nachbarschaft kooperieren und ähnliches realisieren. Auch die danach besichtigte Jungbullen-Weide war genauso ausgestattet - ein ehemaliger Gerstenacker. Lediglich die letzte Weide, auf der ein junger Superbulle (TZ: 1500) mit einigen "Nachzügler"-Kühen stand, ähnelte dem uns allen vertrauten Bild der Matschwiese. In
der sich anschließenden Runde im Gasthaus Rehn gab es neben der
immer beliebten Fachsimpelei zwei größere Gesprächsthemen:
Dr.
Bertram Prior Adventstreffen 2007 in Hollenstedt Am 1. Adventssonntag trafen sich die Mitglieder des Stammtisches zum traditionellen Adventsnachmittag im Gasthof Emmen bei Hollenstedt vor den Toren Hamburgs. Einige Züchterfamilien hatten das Fest wieder vorbereitet und kleine Geschenke gestiftet, die liebevoll weihnachtlich verpackt waren und in einer Tombola verlost wurden. Renate Prior, die über mehr als ein Jahrzehnt die Organisation des Stammtisches übernommen hatte, bat darum, sie von dem Amt zu entbinden und übergab dieses an ihren Mann Bertram Prior. Renate Prior wurde aus dem Kreis der Züchter für ihr Engagement bezüglich Programmgestaltung und Zusammenhalt dieses Kreises herzlich gedankt. Die Auslosung und Verteilung der Gewinne ging wenig ernst und mit viel Spaß über die Bühne, von einigen wurde die Geschenk-Übergabe gar mit einem kleinen Gedicht-Vers gedankt. Auch die anschließende Versteigerung der wenigen übrig gebliebenen Geschenke brachte strahlende Gesichter und strapazierte die Lachmuskeln. Hauptgewinner war jedoch wie immer, - gewollt - die Stammtischkasse. Im Anschluss daran informierten die BDG-Vorstandskollegen Wilhelm Braack und Georg Menke über die neuesten Entwicklungen in der Vorstandsarbeit. Es wurde die nächste Galloway-Bundesschau in Alsfeld im Mai 2008 angesprochen. Dabei sollen die Jungzüchter eine ganz besondere Rolle spielen und alle Eltern sind aufgefordert, ihren Kindern eine Teilnahme zu ermöglichen. Die Idee, den Wettbewerb mit der Vergabe von verschiedenen Wanderpokalen interessanter zu machen, wurde positiv gesehen. Ein weiteres Schwerpunktthema war die Vorgabe der Berufsgenossenschaft (aktuell vom BDG für die nächste Bundesschau für verbindlich erklärt), dass Bullen ausschließlich mit Führstange gezeigt werden dürfen. Dies wurde im Züchterkreis als sehr problematisch gesehen. Mit einer kleinen Vorweihnachtsgeschichte, gemeinsamen Abendessen und weiteren interessanten Gesprächen wurde ein für die Teilnehmer wieder interessantes und spannendes Jahr Gallowayzucht abgeschlossen. Georg
Menke
Stammtisch am 19. August 2007 bei Familie Haase in Dinklage Wir
trafen uns mit 34 Teilnehmern bei Familie Haase in Dinklage und wurden
dort mit Kaffee und Kuchen im Garten empfangen. Dann machten wir uns
auf, im bewährten Geländewagenkonvoi 15 km zu den Tieren zu
fahren. Da der Weg etwas kompliziert und mit diversen Ampeln bestückt
war, mussten wir immer mal wieder warten, bis der Konvoi wieder vollständig
war. Dabei besichtigten wir diverse Supermarktparkplätze im Artland
(das ich bisher noch nicht kannte). Danach ging es zu Fuss zu den Dun Galloways und bevor es wieder einmal begann zu regnen, schafften wir es gerade wieder zu den Autos. Wichtige Fachgespräche kamen dennoch nicht zu kurz.
Nach der Herdenbesichtigung ging es in den "Rheinischen Hof" in Dinklage, wo wir von Frau Christine Haße aus Beckeln einen Vortrag über "Klassische Homöopathie bei Rindern rund um die Geburt" hörten. Frau Haße ist Heilpraktikerin und bereitet sich derzeit auf ihre Auswanderung nach Frankreich vor, wo ihre Galloways bereits stehen. Also war dies die letzte Gelegenheit und der ein oder die andere haben sicher interessante Anregungen mitgenommen, sich mal näher mit dem Einsatz von Homöopathie bei ihren Rindern zu beschäftigen. Georg Menke, Vorstandsmitglied des BDG, berichtete von den Aktivitäten des Vorstandes und insbesondere von den Neuerungen auf der Homepage des BDG: http://www.galloway-deutschland.de. Familie Haase und Frau Christine Haße herzlichen Dank für diesen interessanten Sonntag! Stammtisch am 20. Mai 2007 bei Familie Schmidt in Rotenburg / Wümme Am Sonntag, dem 20. Mai 2007 traf sich der Gallowayzüchterstammtisch "Marsch, Geest und Heide" zum 37. Mal. Dieses Mal führte das Treffen nach Rotenburg an der Wümme zu Familie Schmidt, die eine kleine Herde besitzt. Es fanden sich dort 26 Gallowayzüchter ein.
Der Stammtisch dankt Familie Schmidt für das Vorstellen ihrer Tiere
und das Aussuchen der Gaststätte "Stadtidyll", wo wie
immer über diverse Themen rund ums Galloway gesprochen wurde.
Viele Gallowayzüchter sind auch Hundebesitzer, deren Hunde bei unserem Stammtisch auch dabei sein dürfen:
"Zwei Damen vom Grill"....
Stammtisch am 25. Februar 2007 bei Familie Quast und anschliessend bei Bernd Augustin, Buxtehude Trotz Schauerwetter fanden sich zu unserem 36. Stammtisch über dreissig Gallowayzüchter aus ganz Niedersachsen und einige auch aus Schleswig-Holstein auf dem Hof der Familie Quast in der Nähe von Buxtehude ein. Nach einer Stärkung mit Butterkuchen, Tee und Kaffee ging es auf die in der Nähe des Hauses liegenden Weiden, wo wir wunderschöne Tiere bewundern konnten. Durch die Hanglagen der Wiesen stehen die Tiere trotz des derzeit wirklich nassen Wetters relativ trocken. Hier eine kleine Auswahl von Fotos, die mir freundlicherweise Herr Dirala zur Verfügung gestellt hat:
Danach ging es in einem langen Fahrzeugkonvoi zu den Flächen von Bernd Augustin, der seine Tiere ohne "Familienanschluß" eben nicht in Hofnähe, sondern ganz draussen hält. Dies sei nur gesagt, damit nicht der Eindruck entsteht, wir besichtigen nur große Höfe, wo wir dann auch die Möglichkeit haben, Kuchen und Kaffee zu trinken.... der Stammtisch zeichnet sich gerade dadurch aus, dass wir immer wieder andere Haltungen besichtigen. Züchter mit kleinen Herden oder mit großen Herden, als Haupterwerb, als Nebenerwerb, als Hobby - alles wollen wir sehen, denn immer wieder gibt es neue Anregungen.
Anschließend
begaben wir uns ins Restaurant Neuland bei Buxtehude, wo wir einen gemütlichen
Raum für uns alleine hatten. Immer gibt es viel zu erzählen,
ob privates im kleinen Kreis oder offizielles, wie: Adventsstammtisch
am 3. Dezember 2006 in Emmen bei Hollenstedt 32
Mitglieder des Stammtisches haben sich zu einem gemütlichen Beisammensein
ohne Betriebsbesichtigung eingefunden. Einige Mitglieder hatten Tombolagewinne
gestiftet, die verlost wurden und darüber hinaus wurden noch einige
Lose erfolgreich unter der Regie von Georg Menke versteigert. Der Erlös
fliesst in die Stammtischkasse. Stammtisch am 2. Juli 2006 in Ganderkesee und in Sandhattan Bei wunderschönem Sommerwetter trafen sich 27 Gallowayzüchterinnen und -züchter bei Marie-Luise und Georg Menke, die ihre Tiere im westlichen Niedersachsen bei Ganderkesee halten. Eine Idylle mit Butterkuchen und Kaffee empfing uns: (alle Fotos durch Anklicken vergrössern) Hier der Hausherr Georg Menke: Er hat mit seinen Tieren noch viel vor und hat sich dafür einen Anhänger gekauft, auf den er sehr stolz ist (wir sind auch stolz auf Dich, Georg! :-) Es wurde gefachsimpelt, wie immer:
und wer unbedingt auf Toilette gemusst hätte, der hätte hierhin
gehen können: Georg Menke hat halt inklusive Donnerbalken an alles gedacht. Nur: es musste keiner :-) Hier nun einige seiner Tiere, in loser Reihenfolge, kann ja keiner von mir verlangen, dass ich mir Namen und Abstammung merke... Hier nun die Teilnehmer - Gruppenbild mit Kuh : Nach der Besichtigung bei Menkes machte der lange Autokonvoi der Gallowayzüchter eine Landpartie quer durchs Oldenburger Land, durch Felder und Wälder, durch nette Dörfer und einsame Strassen, durch blühende schöne Landschaften, aber auch vorbei an immer mehr Maisanbau und vorbei an riesigen Massentierhaltungen. Vorbei an Ortschaften, die so klingende Namen tragen wie Sandhatten, Kirchhatten, Hatterwüsting und Hatten erreichten wir die "Büffelfarm Hatten", denn wir Gallowayzüchter gucken auch gerne mal "übern Tellerrand". Herr und Frau Biel haben eine grosse Wasserbüffelherde und haben uns ihre Tiere gezeigt und eine Menge darüber erzählt. Wer mehr wissen will, guckt unter http://www.bueffel-farm.de Die Wasserbüffel zeichnen sich durch eine besondere Gemütsruhe aus und liessen sich von uns beim Schattendösen nicht stören: Anschliessend kehrten wir im Dorfkrug Meiners in Hatterwüsting ein, wo wir mit einem Buffet aus Büffelfleisch bewirtet wurden. Es gab Rouladen, Steaks, Frikadellen, Bratwürste vom Wasserbüffel, dazu Bratkartoffeln, Pommes, Kroketten, Salzkartoffeln, Blumenkohl, Erbsen und Möhren und Salat, pro Person für 16,50 €. Ich glaube, da konnte man nicht meckern, weder über den Preis noch über die Qualität des Büffelfleisches, das uns allen sehr gut geschmeckt hat. Nun braucht aber der liebe Herr Biel nicht zu denken, wir Gallowayzüchter schwenken nun auf die Wasserbüffel um, denn für uns ist das Fleisch letztendlich nicht alles, sondern wir begeistern uns halt für die "schönste Kuh der Welt", nämlich für das Galloway, und bei Schönheit kommt der Wasserbüffel nicht so ganz mit :-) Der Dank gehört Familie Menke und Familie Biel, die uns einen erlebnisreichen Nachmittag und Abend ermöglicht haben und das traumhafte Wetter tat sein Übriges, um uns alle rundum zufrieden nach Hause fahren zu lassen. Renate Prior Fotos, die selten gelingen! Warum? Weil die Galloways entweder: -
nachts kalben oder
Mitgliederversammlung
des Bundesverbandes der Gallowayzüchter Bereits im Jahr 2005 haben sich Mitglieder unseres Stammtisches bereit erklärt, die jährliche Mitgliederversammlung für das Jahr 2006 im nördlichen Niedersachsen zu organisieren. Ich persönlich wollte mich da weitgehend heraushalten, jedoch gelingt einem dieses nicht, wenn der eigene Ehemann im Organisationskomitee mitmacht und so sollte ich doch so einiges von der Organisation miterleben. Von manchen Schwierigkeiten im Laufe dieser Organisation soll hier aber gar nicht berichtet werden, denn ich glaube, sowohl den Anwesenden als auch uns hat das Wochenende sehr viel Spass gemacht, also gibt es hier nur einen Erfahrungsbericht über die Zeit unserer gemeinsamen Zusammenkunft. Organisiert
wurde das Wochenende von Gertrud und Kurt Quast aus Buxtehude-Ottensen,
von Marie-Luise und Georg Menke aus Ganderkesee, von Wilhelm Braack
und Ilona Steinberg aus Jork-Estebrügge und von Dr. Bertram Prior
und ganz am Rande von ... mir... aus Schierhorn / Nordheide. Als Betriebsbesichtigung
haben wir den Betrieb von Familie Harms, der von Wilhelm Braack geleitet
wird, ausersehen, da dieser besonders sehenswert ist. Wenn man den folgenden
Link anklickt, dann ist ganz unten die Beschreibung von unserer Stammtischausfahrt
im Jahre 2003 zu finden, wo Sie weiteres über die Flächen
in Stade-Ottenbeck erfahren können: Am 10.3.06 begann es zu schneien und zwar so viel, wie es in Norddeutschland den ganzen Winter hier nicht geschneit hat, es schwante uns Fürchterliches.... Am 11.3.06 klingelte bei uns der Wecker um 5.45 Uhr, zuerst musste unser Hof frei geschaufelt werden, damit wir überhaupt die Garage verlassen konnten. Davor mussten aber noch unsere eigenen 15 Galloways, 2 Pferde, der Kater und die Hühner versorgt werden. Dann musste der Hund zur Pflegemutti (huhu.. Petra !) gebracht werden und als ich endlich einen halben Becher Kaffee getrunken hatte und das Auto gepackt war (Bettwäsche - weil wir im Gästehaus auf dem Deich der Familie Harms nächtigen durften -, Verstärkeranlage für alle Fälle, falls wir bei der MV Mikrofone brauchen, Koffer für die eine Nacht, Rezepthefte - damit der Stammtisch auch was verdient... - und noch das ein oder andere Gedöns), da war ich schon fertig mit den Nerven, da ich ein Morgenmuffel bin und eine Uhrzeit um 5.45 nicht die meinige ist! So sah es dann in unserem Heimatdorf Schierhorn aus, als wir losfuhren:
Dazu muss man sagen, dass in Norddeutschland die Strassenräumdienste erst so ab 10.00 Uhr merken, dass es geschneit hat, das ist für mich immer wieder ein Phänomen, da man es doch meistens schon einen Tag vorher im Radio hört.... nunja, wir sind halt nicht in Bayern. Um 8.30 Uhr kamen wir in Jork an und dort war Wilhelm Braack dabei, den ganzen Hof inkl. Parkplatz und Strasse mit dem Traktor vom Schnee zu räumen. Umsonst hatte er zwei Tage vorher den Hof mit dem Hochdruckreiniger gesäubert, denn alles war von einer dichten Schneedecke überzogen. Die anderen "Organisationsmänner" beschäftigen sich mit Planen, um die Scheune etwas abzudichten, wo es später am Tag einen Imbiss geben sollte. Wir "Damen" frühstückten erstmal und alle hatten ihre liebe Mühe, meine schlechte Laune zu ertragen. Die besserte sich nicht unbedingt beim Schmieren von 150 Brötchen. Und als mir dann auch noch ein Brötchentablett runterfiel und ich die Treppe mit Petersilie dekoriert habe, dachte ich: Das kann ja heiter werden! Immerhin hörte es langsam auf zu schneien. Dann war ich als Busbetreuerin eingesetzt und musste die Teilnehmer mit diesem vom Hotel zum Münchhof abholen. Ich habe mir Mühe gegeben, mich anständig zu benehmen und mir nicht anmerken lassen, dass ich eigentlich lieber im Bett geblieben wäre.... ich glaube, das ist mir dann auch gelungen :-) Dann
folgte die Begrüssung durch Georg Menke am Münchhof, jeder
Teilnehmer erhielt eine Willkommenstüte mit Wasser (Glühwein
wäre besser gewesen), Süssigkeiten und anderem Zeugs. Martin
Holm, der Vorsitzende der AFZ (Arbeitsgemeinschaft der Fleischrinderzüchter),
hatte dort einen Stand, ihm gehört die Firma "Highland Cattle
Lilienthal", die alles, was ein Fleischrinderhalter so benötigt,
verkauft (Link zu seiner Firma finden Sie hier links unter "Links").
Das darf nicht unerwähnt bleiben, denn Martin Holm ist einer der
Sponsoren der Mitgliederversammlung. Ein weiterer Sponsor ist die Firma
Agravis Raiffeisen AG, Produktbereich Crystalix, die Mineralfutter vertreibt.
Der dritte Sponsor ist die "Nordrind", der niedersächsische
Landeszuchtverband und nicht zuletzt wir selbst, der Gallowayzüchterstammtisch
"Marsch, Geest und Heide"! Achja, einen Fangstand hätten Sie noch günstig erwerben können, leider Gottseidank ist er nun verkauft, ein Teil des Erlöses wurde von Kurt Quast ebensfalls als Sponsoring zur Verfügung gestellt: Begrüssungstüten und allgemeines Rumstehen vor dem Estedeich: Dann ging es los auf die Planwagen. Zwei Traktoren mit je zwei Anhängern transportierten uns alle zu den Mutterkühen und danach zu den Jungbullen quer durch Estebrügge. Es mag wohl so manchen Einheimischen gegeben haben, der gedacht hat, Irre sind unterwegs, aber in Niedersachsen heisst es: "Wir sind die Niedersachsen, sturmfest und erdverwachsen...."! Von oben war es trocken, aber auf der Planwagenfahrt saukalt! Es wurde aber durchgehalten, einen Gallowayzüchter schreckt keine Kälte! Hier auf dem ganz linken Bild Torsten Kirstein von der "Nordrind", er liess es sich nicht nehmen, auch teilzunehmen: Die
Mutterkühe, beziehungsweise interessierte Züchter: Typische "Altländer Morgen" (zwei Kilometer lang, 16 Meter breit) und frierende Planwagenfahrer: Hier Wilhelm Braack bei seiner Lieblingsbeschäftigung: Bullen putzen :-) Dann ging es zurück zum Hof, wo es dann den Imbiss mit den Brötchen gab und den Vortrag über die Notwendigkeit von Mineralfutter. Dann wurde wieder der Bus bestiegen und auf ging es nach Stade, zum Weideprojekt Ottenbeck. Ungewöhnlich war natürlich im Jahr 2006 das Wetter, denn es war zwar trocken von oben, aber ziemlich viel Schnee. Um uns einen Eindruck von der Grösse dieser Fläche (60 Hektar) zu geben, wurden alle Teilnehmer mit den Planwagen quer übers Gelände geschaukelt mit der Aussicht, am dortigen Offenstall einen Punsch zu bekommen. Dieser verzögerte sich allerdings, denn auf der Strecke passierte folgendes: Der kleinere der beiden Traktoren kam in einer Kurve leider ins Rutschen und musste mit dem grösseren Traktor wieder rausgezogen werden. Das dauerte allerdings eine ganze Weile, weil nämlich etliche Männer (alles diplomierte Traktorenfahrer) herumstanden, die alle wussten, was zu tun ist... Manch andere harrten aus, bis das ganze Dilemma beseitigt war: und
wieder andere zogen es vor, bis zum Offenstall zu Fuss zu gehen, um
nicht mehr zu frieren und endlich in den Genuss des Punsches zu kommen: Der glücklichste war am Ende Wilhelm Braack: und ich habe mich gefragt, wieso der Becher mit Apfelpunsch und Altländer-Apfelkorn-Schuss schon wieder leer ist: Dann
ging es zurück für alle zum Hotel und um 18.30 Uhr kam der
Bus, der uns zum Bootsanleger brachte. Von dort hatten wir ein Boot
gemietet, das uns auf der Elbe bis in den Hamburger Hafen brachte und
zum Glück auch wieder zurück. Auf dem Schiff wurde so einiges
erläutert, wir sahen das erleuchtete Blankenese, den Hafen bei
Nacht und so einiges mehr - jedenfalls diejenigen, welche aus den Fenstern
geschaut haben! Die anderen haben vom bereit gestellten Buffet gegessen
oder einfach nur gelacht: Hier
die erste Vorsitzende des BDG, Frau Ulla Limbach, im Gespräch mit
Herrn Bertram Prior: Und nun ist Schluss und wir danken dem Wilhelm und seiner Ilona, der Familie Harms und allen, die dieses Wochenende sicher für viele unvergesslich gemacht haben: Achso, und am Sonntagmorgen war die Mitgliederversammlung im Hotel "Altes Land", aber was da passiert ist, gehört nicht ins Internet und ausserdem hättet Ihr ja alle dabei sein können... wartet halt aufs Protokoll oder auch nicht! Tschüss, bis demnächst..... Eure Renate Prior :-) Niedersächsischer Fleischrindertag Verden 2006 Nichts
macht Georg Menke glücklicher als Kühe für eine Schau
zu putzen, egal ob in Verden oder in Berlin: Die Grüne Woche in Berlin 2006 Viele
von unserem Stammtisch machten sich auf zur Grünen Woche, manche
mit Tieren und manche ohne. Ich hatte keine Tiere dabei, musste aber
doch die zahlreichen Gallowayhalter aus Niedersachsen unterstützen.
Und hier Georg Menke, der stolz war, am Vormittag eine Reservesiegerin präsentieren zu können. Links unsere Bundesgalloway-Verbandsvorsitzende Ulla Limbach, rechts die Siegerehrung am Nachmittag: Ein kleiner Eindruck, wie gemütlich die Tiere diese Schau nahmen - links liegt allerdings kein Galloway herum, sondern ein Welsh-Black-Bulle und rechts sieht man ein "Angler Sattelschwein" mit Nachwuchs :-) Uns hat es viel Freude gemacht, dass die ersten Preise alle an niedersächsische Züchter und Zücherinnen gingen und beim abendlichen Fest in der Tierschauhalle, die extra für uns Züchter gemietet war, haben wir alle ersten Preise an uns genommen, damit sie gut am niedersächsischen Tisch bewacht werden. Das sind die Preise für: bester deutscher Gallowaybulle, beste deutsche Gallowaykuh, beste deutsche Gallowayfärse. Nein, eingebildet sind wir in Niedersachsen gar nicht! Nun,
ist ja klar, dass das ordentlich gefeiert werden musste. Alles war umsonst,
dafür war ich von der Gulaschsuppe nicht sonderlich begeistert
und habe insgesamt 5 trockene Brötchen gegessen. Naja, macht nix,
das Bier hat geschmeckt und die Stimmung war super. Was Dieter Bojes
mir da wohl ins Ohr flüstern will und was mich überhaupt nicht
interessiert ? Manche
Züchter sehen doch tatsächlich schon selbst aus wie ihre Galloways: Wie
man sieht, hatten wir eine Menge Spass und zu später Stunde wurde
noch das Tanzbein geschwungen, hierüber
gibt es aber keine Fotos und das ist auch sicher besser so! Die
Aussteller mit ihren Tieren mussten bis Montag morgen dort ausharren,
wir selbst haben nach der kurzen Samstagnacht in einem echten Berliner
Hinterhofhotel das neue Berlin im Schnelldurchgang angeschaut. Bei klirrender
Kälte 45 Minuten vorm Reichstag angestanden, um die Glaskuppel
zu besichtigen. Über den Potsdamer Platz gerast, am neuen Mahnmal
vorbeigehechtet, am Brandenburger Tor eine biologische Neuland-Currywurst
gegessen, das gesamte Regierungsviertel besichtigt, den Alexanderplatz
links liegengelassen, den Fernsehturm rechts liegengelassen. Beim Vorbeifahren
das Charlottenburger Schloss besichtigt, ebenso alle anderen wichtigen
Sehenswürdigkeiten. So haben wir uns auch einen ersten Preis verdient:
"Berlin in 6 Stunden !" Und
wann sehe ich Euch alle wieder? Zur Mitgliederversammlung am 11./12.
März im "Alten Land", im schönen Niedersachsen und
wenn die Stimmung so gut wird wie auf der "Grünen Woche",
dann wird es sicher super, habt Ihr Euch alle schon angemeldet? Tschüss, bis dahin! Stammtisch am 29. November 2005 im Hollenstedter Hof Beim
Adventsstammtisch im Hollenstedter Hof war ich persönlich leider
nicht dabei, da ich bei meinem sterbenden Hund wachte. Es haben sich
jedoch einige aktive Mithelferinnen und Mithelfer gefunden, die wieder
mal eine Tombola organisiert haben und so wurde der 1. Advent unter
Gallowayzüchtern wieder ein voller Erfolg, auch wenn sich weniger
Mitglieder als sonst (wohl weil es ohne Betriebsbesichtigung war) einfanden.
Da es mehr Lose als Teilnehmer gab, wurden diese von Georg Menke gekonnt
versteigert und ich habe für unsere Stammtischkasse eine Menge
Geld eingenommen. Von dem Geld aus dieser Kasse wird jetzt ein neues
Rezeptheft gedruckt, was alle Gallowayzüchter und Gallowayzüchterinnen
spätestens ab der Mitgliederversammlung beziehen können. Mail
oder Anruf an mich genügt. Stammtisch am 2. Oktober 2005 im Naturschutzgbiet "Höltigbaum" / Hamburg Bei
traumhaftem Wetter trafen sich ca. 30 Gallowayzüchter am Naturschutzgebiet
"Höltigbaum" an der Landesgrenze von Schleswig-Holstein
und Hamburg. Zu unserer Freude wurden wir von einem Traktor mit zwei
Anhängern überrascht, die Sitzgelegenheiten für alle
aus Stroh boten. Dann machen wir uns mit dem Gefährt und ohne Schnaps
auf die Suche nach den 60 Galloways, die auf einem Gelände von
über 150 Hektar Fläche laufen. Auch hier handelt es sich um
ein ehemaliges Militärgelände. Hier auf der Suche nach den Galloways zwischen uralten Bäumen (Fotos zum vergrössern anklicken). Hier fanden wir die Tiere und konnten sie bequem von "oben" beobachten:
Obwohl
die Tiere in diesem weitläufigen Gelände laufen, sind sie
so zahm, wie es sich für Galloways gehört, deren Besitzer
sich ordnungsgemäß darum kümmern. So sieht man auf diesem
Foto Herrn Hasenbank beim Galloway-Putzen. Stammtisch am 26. Juni 2005 in Buendorf, Nähe Dahlenburg Im wunderschönen Landkreis Lüchow-Dannenberg trafen wir uns mit 22 Gallowayzüchtern bei Henning Gerstenkorn, dessen Frau uns mit Butterkuchen begrüsste und wir direkt am Haus die Färsen bewundern konnten. Nach einem kleinen Spaziergang in die Moorlandschaft bestaunten wir eine Mutterkuhherde, die auf einer herrlichen Weide steht:
Danach
fuhren wir zum Landgasthof Stössel in Bohndorf, Nähe Bavendorf.
Dort sassen wir auf der Terrasse und ließen es uns kulinarisch
gutgehen. Warum der Wirt trotz unserer Späße so eine schlechte
Laune hatte, blieb uns verborgen, erschütterte uns aber auch nicht
weiter, da die Bedienung nett war. Außerdem hatten wir damit zu
tun, den Sonnenuntergang über Wald und Feldern zu bestaunen und
die neuesten Neuigkeiten auszutauschen. Wir konnten uns kaum voneinander
losreißen. Stammtisch am 17. April 2005 in Bösel und Barßel Nach längerer Pause machten wir uns auf Richtung Ostfriesland, um bei Hans-Dieter Frank weitere 35 Gallowayzüchter zu treffen. Mit Kuchen und Kaffee wurden wir um 13.30 Uhr empfangen und durften dort eine kleine, aber wunderschöne Gallowayherde bewundern:
Hier rechts der stolze Hausherr bei der Erklärung von Abstammung und weiteren Erlebnissen rund um seine Galloways:
Danach besuchten wir die kleine Herde von Fritz Behle in Barßel, dort bewunderten wir vor allem den privaten Teich bzw. das Wochenenddomizil der Familie Behle. Auch dort gab es Kuchen und danach kehrten wir in das Lokal "Zur schönen Aussicht" am Barßeler Hafen ein. Dort fand sich Herr Averbeck von der "Nordrind" ein und berichtete uns über die aktuelle Situation der "Nordrind". Vielen Dank an ihn, der den Stammtisch durch seine Anwesenheit bereicherte, und an die Züchter, die den Stammtisch wieder interessant und lehrreich gestalteten. Berichte
von älteren Stammtischzusammenkünften findet man hier: Neue
Rubrik "Wissenswertes" - |